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Aus
dem 13. Glaubensartikel: Ein VerstŠndnis der wahren Bedeutung der Christusliebe
Elder Kenneth Allen
Langenhorn
18. MŠrz 2006
Das heutige Thema ist fŸr mich eigentlich sehr
schwierig. Es ist umfassend und es lŠsst sich nicht leicht einengen. FŸr jeden
hat es allerdings eine persšnliche Bedeutung. Deshalb erzŠhle ich Ihnen ein
Gleichnis. Ich nenne es das Gleichnis des Zitronenbaums.
Es war einmal ein Zitronenbaum, der die
Mšglichkeit hat, sehr fruchtbar zu sein. Er wuchs jahrelang im Schutz seines
Hofes. Die Sonne schien auf ihn und das Wetter war heiter und warm. Der Herr
und die Frau des Hofes pflegten ihn hŠufig mit Wasser und fŸtterten ihn, denn
sie liebten diesen jungen Baum. Und dafŸr mussten sie Grosses ertragen. Und
zwar verweigerten sie, ein gro§es GebŠude auf dem Platz des Baumes zu
errichten, selbst wenn es einen Prozess verursachte, der ihnen viel Leid
mitbrach und viel Vermšgen verlangte. Nach und nach wuchs der Baum gro§ und
ergab viel Frucht. Die BlŠtter waren jahrelang grŸn und er war niemals ohne
etwas Genie§bares anzubieten. Leider waren die Wurzeln wohl nicht tief genug.
Dann aber auf einmal in einem Jahr kam der
kalte Einfluss der Welt auf den Baum. Ein kalter Winter auf dem Land, der
Einfluss der harten Welt fiel auf ihn. Er hat nichts au§er sich selbst zur
Verteidigung. Der Erdboden blieb lange Zeit gefroren, und so musste der Baum
grosse ErkŠltung bis auf die Wurzeln ertragen. Die BlŠtter und die FrŸchte
fielen alle ab. Die Blumen zierten ihn nicht mehr. Es gab nicht mehr den s٤en
Duft. Die €ste und Zweige blieben kahl und leblos. Der sah aus wie total tot.
Der Herr war so verzweifelt, dass er wŸnschte
den Baum heraus zu rei§en und zu verbrennen. Die Frau und der Herr hatten wegen
des Baumes so viel ertragen.
Was sollten sie denn tun? Also, sie liebten
den Baum, denn er war ihnen schon wie ein Kind. So nŠhrten sie und gossen sie
ihn mit viel Wasser, schnitten ihn ein bisschen und pflegten ihn wie vorher mit
Geduld und der Liebe wie von Eltern, obschon es schien, dass es nichts taugte.
Der Baum sah aus als wenn nichts passiert wŠre. Aber versteckt unter dem
Erdboden wendeten sich die Wurzeln hinab durch den Erdboden bis sie den
Grundwasserspiegel erreichten, denn das Grundwasser, was man kaum sieht oder
versteht, wozu es dient, war die Quelle der ErnŠhrung.
Doch nochmals wachte der Baum auf. Die
verborgene Quelle und die Liebe des schšnen Lebens haben den Baum genŠhrt. Erst
nach einer langen Jahreszeit erschienen einige Knospen auf den wie tot
scheinbaren Zweigen. Man musste erst vorher sanftmŸtig die verderbten Teile
abschneiden, das eingegrabene Gift ausscheiden lassen und die Zweige vor dem
Knospenaufsprung spritzen. Trotz viel MŸhe hatten der Herr und die Frau doch
viel Glauben und gro§e Hoffnung ausŸben mŸssen, um das alles zu ertragen und
die Aufgabe zu tun. Es war ihnen der MŸhe wert. Und so dauerte es noch Jahre,
bis er sich všllig erholt hatte. Denn an diesem Tag blieb dieser Baum noch am
Leben und segnete viele mit seinen FrŸchten.
Das heutige Thema ist der Glaubensartikel
dreizehn, und zwar spreche ich Ÿber die Ermahnung des Paulus: das hei§t, was
wir unter Glaube und Hoffnung verstehen. So lautet es: wir kšnnen sagen, das
wir der Ermahnung des Paulus folgen - WIR glauben alles, WIR hoffen alles, WIR
haben viel ertragen und hoffen, alles ertragen zu kšnnen.
Nun ich muss zugeben. Paulus ist nicht leicht
zu verstehen. Ich studiere seine Worte in drei verschiedenen †bersetzungen aus
dem Griechen. Alle unterscheiden sich von einander, als ob die †bersetzer ihn
nicht richtig verstanden. Aber wir haben den Vorteil, die gleichen Gedanken
anderswo zu finden.
Die erste wichtige Sache, die sich diese
Ermahnung betrifft, wurde selbst von Paulus erklŠrt. Und zwar in 1. Korinther
13:13 sagte er, dass der Glaube und die Hoffnung mit der NŠchstenliebe so eng
verbunden sind, dass wir sie nicht voneinander trennen dŸrfen. Man muss also
alles als ein gro§es Ganzes wahrnehmen und innehalten—um diese Prinzipien
in die Tat umzusetzen.
So also muss man den Unterschied in den Ebenen
der Liebe verstehen. In der griechischen Sprache, gibt es fŸr das deutsche Wort
Liebe und das englische Wort ãloveÒ die drei Wšrter Eros, Philios und Agape,
d.h., die physikalische Liebe, die brŸderliche Liebe, und die NŠchstenliebe.
Auf Englisch wurde das Wort NŠchstenliebe auf ãcharityÒ Ÿbersetzt, welches die
reine Christusliebe bedeutet. Christus sprach von--und durch sein Leben und
SŸhnopfer zeigte--seine Art Liebe. Mit diesen Gedanken im Kopf kann man dann
weiter studieren und etwas Kostbares aus den Heiligen Schriften heraus ziehen.
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In ihren letzten Lebensjahren, zwei Propheten
aus alter Zeit, die dreihundert Jahre und eine Welt von einander getrennt
waren, schrieben fast dieselbe Botschaft an ihre lieben BrŸder und Schwestern.
Sie kannten einander gar nicht, aber wohl durch ihr persšnliches VerhŠltnis zu
Christus, hatten sie Šhnliche Erfahrungen, dass die zwei zwar dieselben
Gedanken gleich ausdrŸckten. Der erste Prophet war, wie gesagt, der Paulus. Er
schrieb Ÿber Glauben, Hoffnung und NŠchstenliebe, oder ãfaith, hope and
charityÒ, in 13. Kapitel des ersten Briefes an den
Korinther wohl kurz bevor er hingerichtet wurde. Der zweite Prophet war der
Mormon, der Verfasser des Buches Mormon, der einen Šhnlichen Brief an seinen
Sohn Moroni schrieb wohl kurz vor der Schlacht, wo er getštet wurde. Dieser
Brief befindet sich im 7. Kapitel des Buches Moroni.
So spricht der Prophet Mormon in seinen Brief
an seinen Sohn Moroni:
Moroni 7:43-47.
43. Und weiter, siehe, ich sage euch: Er kann
nicht Glauben und Hoffnung haben, wenn er nicht sanftmŸtig und von Herzen
demŸtig ist.
44. Dann aber wŠre sein Glaube und seine
Hoffnung unnŸtz, denn niemand ist vor Gott annehmbar als nur die SanftmŸtigen
und die von Herzen DemŸtigen; und wenn ein Mensch sanftmŸtig und von Herzen
demŸtig ist und durch die Macht des Heiligen Geistes bekennt, dass Jesus der
Christus ist, muss er notwendigerweise NŠchstenliebe haben; denn wenn er keine
NŠchstenliebe hat, ist er nichts; darum muss er notwendigerweise NŠchstenliebe
haben.
45. Und NŠchstenliebe ist langmŸtig und ist
gŸtig und neidet nicht und ist nicht aufgeblasen, sie sucht nicht das Ihre, sie
lŠsst sich nicht zum Zorn reizen, denkt nichts Bšses und freut sich nicht am
†beltun, sondern freut sich an der Wahrheit; ertrŠgt alles, glaubt alles, hofft
alles, erduldet alles.
46. Darum, meine geliebten BrŸder, wenn ihr
nicht NŠchstenliebe habt, seid ihr nichts, denn die NŠchstenliebe hšrt niemals
auf. Darum haltet an der NŠchstenliebe fest, die von allem das Grš§te ist, denn
alles muss aufhšren
47. aber die NŠchstenliebe ist die reine
Christusliebe, und sie dauert fŸr immer fort, und bei wem am letzten Tag
gefunden wird, dass er sie besitzt, mit dem wird es wohl sein.
..........................
Also die NŠchstenliebe: ãsie ertrŠgt alles,
glaubt alles, hofft alles, erduldet allesÒ
...........................
Wenn wir den ersten Korintherbrief Pauli
nachschlagen, d.h., die von Joseph Smith erwŠhnte Ermahnung von Paulus, lesen
wir diese gleichen Worte im 13. Kapitel, 7. Vers. Dort steht es geschrieben: ã
Sie ertrŠgt alles, glaubt alles, hofft alles, hŠlt allem stand.Ò
Oder wie es in der Lutherbibel steht:
ãsie vertrŠgt alles, sie glaubet alles, sie
hoffet alles, sie duldet alles.Ò
Die Worte dieser Propheten wurden vom
Propheten Joseph Smith in den 13. Glaubensartikel Ÿbernommen, in dem Versuch,
eine Zusammenfassung der kšstlichsten Gabe Gottes zu schildern. Also muss es im
richtigen Zusammenhang verstehen.
13. Wir glauben, das es recht ist, ehrlich,
treu, keusch, gŸtig und tugendhaft zu sein und allen Menschen Gutes zu tun; ja,
wir kšnnen sagen, das wir der Ermahnung des Paulus folgen - WIR glauben alles,
WIR hoffen alles, WIR haben viel ertragen und hoffen, alles ertragen zu kšnnen.
[Wenn es etwas Tugendhaftes oder Liebenswertes gibt, wenn etwas guten Klang
hat oder lobenswert ist, so trachten wir danach.]
Bemerkungswert ist es, dass die Worte aber
verŠndert ausgegeben sind. Das Wort ãWIRÒ ersetzt das Wort, welches
NŠchstenliebe bedeutet.
Wenn wir das Wort ãWIRÒ mit dem Wort
ãNŠchstenliebeÒ nun vergleichen und darŸber nachsinnen, verstehen wir einen
kleinen Teil, was von uns verlangt wird und was vor uns steht:
Daher:
Wenn wir uns selbst an der Stelle der Liebe Gottes betrachten
oder wenigstens uns als das Werkzeug zum Verteilen der Liebe Gottes vorstellen, dann wird uns vieles klar.
In unserem alltŠglichen Leben gibt es kaum die
Mšglichkeit zu erkennen, was das Wichtigste ist. Man kann das ganze Leben
verbringen, ohne zu fragen oder herauszustellen, wozu man geboren ist. Man kann
ein rechtschaffenes Leben fŸhren, ohne verstehen zu kšnnen, dass es einem
wichtigen Grund unterliegt.
Aber, denken Sie Mal daran. Warum steht dieser
Allerwichtigste Glaubensartikel als Letzter in der Reihe? Sollte er nicht an
anderer Stelle in der Reihenfolge sein? Ich glaube—und so auch meinte
Elder Bruce R. McConkie in seinem allerletzten Buch (A New Witness for the Articles of Faith, an Artikel 13)—dass
Joseph Smith diesen Glaubensartikel auf den letzten Platz stellte, da dieser
Glaubensartikel den Zusammenhang der gro§en Lehrwahrheiten und der
EvangeliumsgrundsŠtze, die in den vorigen zwšlf Glaubensartikel stehen, mit
ethischen Prinzipien erklŠrt. Diese EvangeliumsgrundsŠtze liegen auf dem
Fundament stŠndiger Offenbarung.
ãWir glauben alles, wir hoffen alles.Ò
Was ist also das Alles. das wir glauben und
hoffen?)
(Zusammenfassung der Glaubensartikel von
Joseph Smith *)
1. das Wesen Gottes als buchstŠblicher Vater,
mit Christus und dem Heiligen Geist als Gottheit,
2. die Wirklichkeit Adams, Irrtum der
ursprŸnglichen SŸnde und daher die Entscheidungsfreiheit,
3. die zweifache Mission Christi als Erretter
aller Welt und als Erlšser durch das SŸhnopfer fŸr diejenigen, die gehorchen
und Werke ausŸben,
4. die ersten Prinzipien von Christusglauben
und Umkehr, mit notwendigen Ordnungen zur Erlšsung durch die Taufe und die Gabe
des Heiligen Geistes,
5. die Art und Weise der Ordnung des
Vollmachtspendens, und der Berufung
6. die urkirchliche Organisation,
7. die Wunder und unterschiedliche Gaben
Gottes,
8. die Bibel als eine nicht perfekte
†berlieferung des Wortes Gottes und das Buch Mormon als das Wort Gottes,
9. vorige, heutige und kŸnftige bzw. stŠndige
Offenbarung als die Quelle der Wahrheit und des Glaubens
10. die Sammlung Israels durch die
Missionsarbeit, das zweite Kommen Christi und das Millennium,
11. die Religionsfreiheit,
12. das Gehorchen der Regierungsgesetze.
Dieser dreizehnte Glaubensartikel ist also
nicht, wie er vielleicht scheint, einfach eine Aussage der guten LebensfŸhrung.
Dieser Glaubensartikel lŠsst uns verstehen, warum wir ein rechtschaffenes Leben
fŸhren sollten. Er umfasst die Meinung des Lebens und wiederholt die
Wichtigkeit der stŠndigen Offenbarung.
So lautet es daher:
Wenn wir so glauben und so hoffen, dann sind
wir der reinen Christusliebe in unserer Laune Šhnlich, mŸssen also vieles
ertragen aber werden in der Lage sein alles ertragen zu kšnnen. Dann sind wir
wie Christus.
Ich bin der Meinung, dass wir kein volles
VerstŠndnis von diesen Konzepten erfahren dŸrfen, ohne dass wir es einigerma§en
erleben. Und so meinte auch Paulus.
Wenden wir uns nun an 1. Kor 13:9-10 zu, worin
Paulus erklŠrte, wie wir es erst nicht verstehen, so wie es ist, wenn wir wie
blind in einem beleuchteten Zimmer stehen und durch ein Glasfenster hinaus in
die Dunkelheit zuschauen wollen. Und dann erst danach wird das Glas weggenommen
oder das Licht drau§en angemacht.
13:9ãJetzt schauen wir in einen Spiegel --(in
englischer †bersetzung hei§t das ãdurch ein Glas dunkelÒ oder so Luther ãdurch
einen Spiegel in einem dunkeln WortÒ)-- ãJetzt schauen wir in einen Spiegel,
und sehen nur rŠtselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu
Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch
erkenne, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
13:10 FŸr jetzt bleiben Glaube, Hoffnung,
Liebe, diese drei; doch am grš§ten unter ihnen ist die Liebe.Ò
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Nochmals merken wir diese untrennbare
Beziehung zwischen Glaube und Hoffnung und Liebe und so erfahren wir wie die
persšnliche Offenbarung eine Rolle spielt.
Ich denke um dieses VerhŠltnis auf dieser Art
und Weise:
Der Glaube ist die Anregung;
Die Hoffnung ist der Pfad zum Ziel; und
Die Liebe ist der Kraftstoff.
Also, durch den Glauben erfahren wir die
Richtung, durch die Hoffnung betreten wir den Weg, und durch die Liebe sind wir
ermšglicht, das Ziel zu erreichen trotz alle WiderstŠnde, die wir ertragen
mŸssen.
Wie Elder Boyd K. Packer sagte: ãWahre
Glaubenslehre, wenn man sie versteht, wandelt das Verhalten um.Ò
Nun wenden wir uns nochmals an die Predigt von
Mormon in Moroni 7 zu:
47. aber die NŠchstenliebe ist die reine
Christusliebe, und sie dauert fŸr immer fort, und bei wem am letzten Tag
gefunden wird, dass er sie besitzt, mit dem wird es wohl sein.
48. Darum, meine geliebten BrŸder, betet mit
der ganzen Kraft des Herzens zum Vater, dass ihr von dieser Liebe erfŸllt
werdet, die er all denen zuteil werden lŠsst, die wahre Nachfolger seines
Sohnes Jesus Christus sind; damit ihr Sšhne Gottes werdet; damit wir, wenn er
erscheinen wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist;
damit wir diese Hoffnung haben; damit wir rein gemacht werden, so wie er rein
ist.
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Wie kšnnen wir diese Entdeckung, in die Tat
umsetzen und das Leben so verrichten, wie es von uns erwartet wird?
Also, ich bleibe Ihnen Ÿberlassen. Jeder hat
im Leben einen Zitronenbaum. Vielleicht sind Sie wie er. Vielleicht sind Sie
wie er gewesen. Vielleicht haben Sie in der Familie einen Zitronenbaum--einen,
der beide Pein und Freude ergibt.
Ich bitte, dass Sie sich an die reine Liebe
Christi erinnern und immer an ihn denken--nicht nur wenn Sie Leid
ertragen--damit Sie verstehen kšnnen, warum Er fŸr uns alles ertragen hat,
damit Sie selbst alles ertragen und Ÿberwinden kšnnen und dadurch wahre Freude
schŠtzen dŸrfen.
Mein Zeugnis von der Wahrheit der
Wiederherstellung lasse ich Ihnen. Und so schlie§e ich in diesen benah den
letzten Worten Christi vor seinem Tod (aus Johannes 14:27): ãFrieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht
einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich
nicht und verzage nicht.Ò
DIE
GLAUBENSARTIKEL
DER KIRCHE JESU CHRISTI DER HEILIGEN DER
LETZTEN TAGE
verfasst von Joseph Smith (1842)
1. Wir glauben an Gott, den ewigen Vater, und
an seinen Sohn, Jesus Christus, und an den Heiligen Geist.
2. Wir glauben, dass der Mensch fŸr seine
eigenen SŸnden bestraft werden wird und nicht fŸr die †bertretung Adams.
3. Wir glauben, dass durch den SŸhnopfer
Christi alle Menschen errettet werden kšnnen, indem sie die Gesetze und
Verordnungen des Evangeliums befolgen.
4. Wir glauben, das die ersten GrundsŠtze und
Verordnungen des Evangeliums sind: erstens der Glaube an den Herrn Jesus
Christus; zweitens die Umkehr; drittens die Taufe durch Untertauchen zur
SŸndenvergebung; viertens das HŠndeauflegen zur Gabe des Heiligen Geistes.
5. Wir glauben, dass man durch Prophezeiung
und das HŠndeauflegen derer, die Vollmacht haben, von Gott berufen werden muss,
um das Evangelium zu predigen und seine heiligen Handlungen zu vollziehen.
6. Wir glauben an die gleiche Organisation,
wie sie in der Urkirche bestanden hat, nŠmlich Apostel, Propheten, Hirten,
Lehrer, Evangelisten usw.
7. Wir glauben an die Gabe der Zungenrede,
Prophezeiung, Offenbarung, der Visionen, der Heilung, Auslegung der Zungen usw.
8. Wir glauben, dass die Bibel, soweit richtig
Ÿbersetzt, das Wort Gottes ist; wir glauben auch, dass das Buch Mormon das Wort
Gottes ist.
9. Wir glauben alles, was Gott offenbart hat,
und alles, was er jetzt offenbart; und wir glauben, dass er noch viel Gro§es
und Wichtiges offenbaren wird, was das Reich Gottes betrifft.
10. Wir glauben an die buchstŠbliche Sammlung
Israels und die Wiederherstellung der Zehn StŠmme, dass Zion (das neue
Jerusalem) auf dem amerikanischen Kontinent errichtet werden wird, dass
Christus persšnlich auf der Erde regieren wird und dass die Erde erneuert
werden und ihre paradiesische Herrlichkeit empfangen wird.
11. Wir beanspruchen fŸr uns das Recht, Gott
den AllmŠchtigen zu verehren, wie es uns das Gewissen gebietet, und wir
gestehen allen Menschen das gleiche Recht zu, mšgen sie verehren, wie oder wo
oder was sie wollen.
12. Wir glauben, dass es recht ist, einem
Kšnig oder PrŠsidenten oder Herrscher, einer Obrigkeit untertan zu sein und den
Gesetzen zu gehorchen, sie zu achten und fŸr sie einzutreten.
13. Wir glauben, dass es recht ist, ehrlich,
treu, keusch, gŸtig und tugendhaft zu sein und allen Menschen Gutes zu tun; ja,
wir kšnnen sagen, dass wir der Ermahnung des Paulus folgen - wir glauben alles,
wir hoffen alles, wir haben viel ertragen und hoffen, alles ertragen zu kšnnen.
Wenn es etwas Tugendhaftes oder Liebenswertes gibt, wenn etwas guten Klang hat
oder lobenswert ist, so trachten wir danach.